Skat und Knobeln Gut“ bei Rehnas Schützen

Am 22. November platzte die Heimstätte der Rehnaer Schützengilde von 1588 e.V. fast aus allen Nähten. Die Gilde lud zur ersten Runde des Wettstreits um die Wanderpokale des Gildewirtes im Skat und Knobeln ein. Dass sich dieser Wettbewerb großer Beliebtheit erfreut, zeigt die Tatsache, dass immerhin 29 Knobler und 19 Skatfreunde an dem geselligen Spielabend teilnahmen.

Darüber zeigte sich Gerhard Strecker, 2. Ältermann der Gilde und Organisator des Turniers, sehr erfreut. Den Tagessiegern winkten wertvolle Wurst- und Fleischpreise, aber auch die letztplatzierten Spieler gingen nicht mit leeren Händen nach Hause und erhielten einen Preis. So war es nicht verwunderlich, dass die Knobler in ausgelassener Stimmung die Würfel fallen ließen und die Skatfreunde ihre Blätter voll ausreizten. Anja Steinhagen hatte beim Knobeln dabei das glücklichste Händchen auf ihrer Seite. Sie gewann die Tageswertung mit 5175 Punkten vor Roland Mann, der 5012 Punkte verzeichnen konnte. Altkönigin Irene Strecker konnte sich mit 4767 Punkten den dritten Platz sichern. Bei den Skatspielern ging der Lübecker Gerd Falk mit 2037 Punkten als Sieger hervor. Auf den Plätzen zwei und drei kamen die Rehnaer Frank Winkler (1945 Punkte) und Mirko Roock mit 1920 erspielten Punkten ein. Wer nun allerdings die Wanderpokale des Gildewirtes für ein Jahr in Empfang nehmen darf wird sich erst nach Abschluss der zweiten Runde des Wettbewerbes zeigen. Diese zweite Runde wird Anfang des kommenden Jahres ausgespielt und viele der jetzigen Teilnehmer haben dazu schon ihr Kommen zugesagt.

Auch Sigrid Schiewe , Gerlinde Reimers und Ilse Wroblewski (v. Re. n. Li.) versuchten ihr Glück

mit den Würfeln und hatten jede Menge Spaß beim geselligen Knobelabend im Schützenhaus

Aktuelles aus Rehna !
Sieg im Vergleichsschießen für die Rehnaer Feuerwehr

Anlässlich des Schützenfestes 2001 überreichten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rehna den Schützen ihrer Heimatstadt einen Freundschaftspokal. Da dieser nicht nur die gute Stube im Schützenhaus zieren sollte, wurde damals kurzerhand die Idee eines Vergleichsschießens beider Vereine in Leben gerufen. In den bisherigen zwei Auflagen dieses Wettbewerbes gingen die Blauröcke als Sieger hervor. Um es vorweg zu nehmen auch das dritte Schießen dieser Art beendeten sie am 21. November als Sieger. Jeweils 14 Starter von der Feuerwehr und den Schützen mussten dabei auf eine Glückscheibe, die übrigens einen Feuerteufel zeigte und von Schützenschwester Michaela Janschick eigens für dieses Vergleichsschießen entworfen worden ist, jeweils fünf Schuss mit dem Luftgewehr abgeben. Manuel Grau war für die Feuerwehr mit 170 Punkten am erfolgreichsten. Auf Seiten der Rehnaer Schützen war Emma Schielke mit 205 erzielten Punkten die Beste. In der Gesamtmannschaftswertung siegten die Blauröcke dann mit 1160 zu 985 Punkten gegenüber den „Grünen“. Nach dem offiziellen Wettbewerb nutzten viele der Feuerwehrleute noch die Möglichkeit sich mit den Sportgeräten Luftpistole und Luftgewehr zu versuchen. Stimmungsvoll verlief dann die Siegerehrung im Vereinsraum, wo Wehrführer Joachim Lübke und Manuel Grau diesen ewigen Wanderpokal nunmehr zum dritten Male für die Blauröcke der Klosterstadt als Siegertrophäe entgegennehmen konnten. In bester Stimmung klang das dritte Vergleichsschießen zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und den Schützen der Kloster- und Handwerkerstadt Rehna in geselliger Runde aus und vielleicht gelingt es den Mitgliedern der Schützengilde im kommenden Jahr endlich einmal den Pott zu holen.



Foto Babett Mann

Die Siegerehrung (von Links nach Rechts)
Oberschützenmeister Reiner Janschick, Manuel Grau (bester Schütze der FFW), stellv. Schützenmeister Roland Mann sowie Wehrführer Joachim Lübke

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